Nachtrag! Diesen letzten Uganda-Post hatte ich vergessen zu veröffentlichen!!Uganda 2018 – Unser letzter richtiger Urlaubstag

Noch einmal früh aufstehen. Um kurz nach 6 klingelt unser Wecker, kurz danach steht eine Hotelmitarbeiterin mit einem Körbchen vor der Tür, es gibt frischen Tee und Kaffee. Das einzige, was diesen Morgen ein bisschen trübt, ist meine Rippenprellung. Um Punkt sieben treffen wir uns am Nationalparktor mit einem fröhlich strahlenden Ranger. Mit ihm sind wir zu einer zweistündigen Walksafari verabredet. Auch wenn wir keine neuen Tiere sehen, ist diese Perspektive nochmal eine andere, die Antilopen begegnen uns auf Augenhöhe, kein Motor brummt und man spürt die Vibration des Savannenbodens, wenn die Zebras angaloppieren. Das alles in dieser so friedlichen Morgenatmosphäre.

Anschließend geniessen wir ein reichhaltiges Frühstück – auch das kann die Küche hier. Den Morgen „verplempern“ wir mit Lesen und Schreiben, erfreuen uns am Blick auf den Park und das Wasserloch, an dem ein ständiges Kommen und Gehen herrscht. Und dann gibts auch schon wieder hervorragendes Essen :-))) – dieser Aufenthalt hier ist definitiv keine Diätveranstaltung :-))))

Am späten Nachmittag folgt der letzte Programmpunkt dieser Reise. Während Lukas mit einem Mountainbike entlang des Nationalparks unterwegs ist, gehen Meike, Christoph und ich auf einen Reitausflug. Meine Sorge, dass mir meine geprellte Rippe einen Strich durch die Rechnung machen könnte, verfliegt nach zwei Schmerztabletten und den ersten 100 Metern im Sattel. Begleitet von zwei Guides geniessen wir – mal wieder – eine neue Perspektive auf die Savanne. Auf dem Pferd können wir einigen der tierischen Bewohnern noch näher kommen als mit dem Jeep.

Die ersten Zebragruppen galoppieren noch davon, dann aber treffen wir eine Familie, die stehenbleibt und sich ihre merkwürdigen ungestreiften Verwandten interessiert aus der Nähe ansieht. Unsere Pferde sind zwei ehemalige kenianische Rennpferde und ein im eigenen Stall gezogener Pony-Grosspferd-Mix. Alle drei sind absolut unerschrocken in diesem Gelände, selbst große Rinder- und sogar Büffelherden – bringen keinerlei Unruhe in unsere kleine Gruppe. Zum Abschluss unseres zweistündigen Ausflugs galoppieren wie eine schöne Strecke durch die Savanne und vergessen ausnahmsweise mal den aufmerksamen Blick in die Natur.

Welch wunderbarer Abschluss einer aufregenden Reise!

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