Vietnam 2017 – Von Hanoi aufs Boot aus Christophs Blick


So. Wir haben sooo viel gesehen, haben dann zweifelsfrei auch viel gegessen (Qualle schmeckt wie gedacht, nach nix, frittierter Frosch ist eine gute Erfahrung!), sind nach dem Bier auf der Straße ins Bett und hätten auch später aufstehen können als viertel vor sieben. Eine Stunde später werden wir eingesammelt, in einen Luxus-9Sitzer gesetzt (das zickigste Auto überhaupt mit viel Lampen und Holz und Spiegel und mit alles…), sammeln noch andere ein und dann gehts nach Ha Long. Lebensmüde Rollerfahrer, die auf einer Brücke nach Ha Noi rein eine eigene Straße haben, und deshalb noch länger stehen als die Autos, kleine Läden, Reisfelder, und viel Verkehr. Highlight war die Pinkelpause: bei einem Statuenhandel, angeblich arbeiten Behinderte dafür, shipping cost für so’n Buddha nach HH 60€!!!, Toiletten, teure Snacks, Sofortschneiderinnen, unfaßbar professionell. Ich habe an die Versuche auf Mahe gedacht, festzustellen, ob einer noch auf den Flieger kann Richtung Praslin, oder nicht, oder auch nur zu checken, ob eine Reservierung vorliegt…. Oder die Probleme in Deutschland bei der Organisation einer funktionierenden Bahn… Die Vietnamesen handhaben einige Dinge nach dem Gefühl, wie Fahrtrichtung oder Ampeln, in anderen Dingen sind sie unglaublich zielgerichtet und Service-orientiert. 


So auch in Ha Long, kümmern sich um alles, vergessen nichts, und bringen uns auf unser Schiff, zwei Langnasen mit vier Leuten Besatzung, und nach Bezug einer Kabine der Extraklasse gehen wir auf unsere Außenliegen, lassen uns losschippern, und genießen nach getanem Müßiggang ein hervorragendes Lunch. 


Am Nachmittag dann zwei Stunden Kajak-Exkursion mit Höhle und Strandbesuch und Muschelnsammeln, ein Traum. Nun wurde kurz geruht, ich werde morgen baden gehen (15 Grad sind 15 Grad). Es gibt gerade GT und für mich Dosenbier Marke Tiger, seit 1932 wir dieses leckere Lager gebraut. 


Das Programm für den Rest eines wunderbaren Tages, voller Gedanken an die, die uns dies ermöglicht haben, ist in etwa klar: Dinner mit Rotwein aus Chile, und an einem so romantischen Ort die Zweisamkeit genießen, und, ja wirklich, die Anstalt nicht einmal gedanklich streifen…. Kuss an Euch! C

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